BÜCHER DIE IM BUCHHANDEL ERHÄLTLICH SIND
Führen mit Humor
Ein gruppendynamisches Erfolgskonzept
Humor ist im Büroalltag unverzichtbar, um eine entspannte Arbeitsatmosphäre zu fördern. Arbeiten werden schneller und besser erledigt. Daher ist Humor ein Führungsinstrument für alle Führungskräfte, die nicht nur mit Autorität der Institution führen wollen
Humor in der Führung bedeutet nicht, sich über Kollegen oder Mitarbeiter lustig zu machen, etwa: „Sie sehen aus, als ob Sie heute unter der Türspalte herein gekrochen wären“. Böse Witze über
Mitarbeiter erhöhen den Stress und vergiften das Arbeitsklima zusätzlich.
Der humoristische Anstoß muß nicht notwendig vom Chef kommen, aber er muß es erlauben und fördern. Tut er das nicht lachen die Mitarbeiter trotzdem, aber eben hinter seinen Rücken.
Besser ist es er ist dabei.
Die eigentliche Führungsleistung in Sachen Humor ist die Aktivierung der Gruppe. Humor ist ein gruppendynamisches Erfolgsrezept und nicht nur ein hierarchisches. Denn der Führungsbegriff hat sich
gewandelt. Immer wichtiger wird die „Führung von unten“.
Dabei ist nun die Fähigkeit, einem Problem auch eine heitere Seite abzugewinnen, meist die erfolgreichste „Führungsleistung“. Dazu einige Beispiele:
- „Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum“ ist eine sehr wirkungsvolle Intervention, wenn die Diskussion sich in eine falsche Richtung bewegt.
- Wird man dafür getadelt, dass man eine unangenehme Konsequenz voraussieht, kann man die Lacher auf seine Seite bringen, wenn man sagt: „Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung“.
- Will eine Gruppe eine Konsequenz nicht einsehen, kann man sagen „Erst schließen wir die Augen, dann sehen wir weiter.“
Schlagfertigkeit kann man im Kollegenkreis auch üben
(„Schlagfertigkeit ist, wenn man 24 Stunden später weiß, was man hätte sagen sollen“). Umgekehrt fallen manchen immer wieder blöde Bemerkungen ein, die man besser nicht in Situationen anbringt, weil
man sich damit daneben benehmen kann. „Wer kriecht, kann nicht stolpern“ liegt mir oft auf der Zunge, aber ich sage es meist besser nicht.
Reife Gruppen in denen gelacht wird sind arbeitsfähiger
So kann die Fähigkeit zu lustigen Bemerkungen zu einem neuen, alternativen Ranking in der Abteilung oder Gruppe führen. Ein Verbot von Humor am Arbeitsplatz führt aber mit Sicherheit zu großem
Widerstand und zum Verlust der Arbeitsfähigkeit: „Je enger der Käfig, desto schöner die Freiheit“.
Preis: € 32,90 (kostenloser Versand)
Die "Heilige Ordnung" der Männer
Hierarchie, Gruppendynamik und die neue Rolle der Frauen
Inhalt:
Die „Heilige Ordnung” ist der Versuch, die Krise des hierarchischen Systems zu analysieren und Möglichkeiten einer Weiterentwicklung aufzuzeigen. Einer der möglichen Wege ist dabei eine
Neubelebung der Gruppen, die – wie gezeigt wird – in der Urgeschichte eine wichtige Bedeutung für das Zusammenleben der Menschen hatten. Die Entstehung der Hierarchie wird dabei über die
Zentralisierung von Funktionen auch als eine Machtergreifung der Männer angesehen, die mit „Militär” und „Logik” bestimmte Teilaspekte der Wirklichkeit herausheben und andere – z.B. die
weiblichen Dimensionen – vernachlässigen.
5. überarbeitete Auflage, VS-Verlag GmbH, Wiesbaden 2007
ISBN 3-531-41732-7
Kart., 253 Seiten
Preis: Euro 49,90
Konfliktmanagement
Konflikte erkennen, analysieren, lösen
Inhalt:
Rasche Veränderungen in der betrieblichen Umwelt und innerhalb der Organisationen mehren das Konfliktpotential nachhaltig. Konflikte rechtzeitig zu erkennen, gründlich zu analysieren und
Konfliktprozesse gezielt zu steuern - diese Fähigkeiten sind daher in den Unternehmen immer stärker gefragt. Gerhard Schwarz, gefragter Experte für Konfliktmanagement, macht zunächst
deutlich, welchen Sinn Konflikte haben und wie wichtig es ist, Konflikte anzuerkennen. Für die Konfliktanalyse entwickelt er die - in der Praxis mittlerweile vielfach bewährte -
Unterscheidung nach persönlichen Konflikten, Paarkonflikten, Dreiecks-, Gruppen-, Organisations-, Institutions- und Systemkonflikten. Sehr nützlich ist schließlich seine Typologie der
Konfliktlösungen: Flucht, Vernichtung, Unterordnung, Delegation, Kompromiss und Konsens. Besonders hilfreich sind viele praktische Beispiele, die anschaulich illustrieren, wie umfassend
Konflikte zu sehen und zu managen sind. Diese Auflage enthält eine Reihe neuer Erkenntnisse. Eine wegweisende, spannende Lektüre, unverzichtbar für erfolgreiches Konfliktmanagement in der
Praxis.
Seit einigen Jahren gehört dieses Buch zur Standardliteratur betreffend Konflikte. Es ist eines der erfolgreichsten Fachbücher des Gabler-Verlags und inzwischen in der 7. Auflage in
aktualisierter und ergänzter Form erhältlich.
7. erweiterte Auflage, Gabler Verlag, Wiesbaden 2005
ISBN 3-409-49605-X
gebunden, 415 Seiten
Preis: Euro 52,90,--
WAS JESUS WIRKLICH SAGTE
Wie man „Tote” lebendig macht
Inhalt:
Das Christentum gehört zu den Erlösungsreligionen. Diese versuchen, die durch den Geist mögliche Selbstbestimmung in den Menschen selber zu verlegen. Damit werden sie von den Zwängen eines
jenseitigen Gottes befreit (erlöst). Jesus von Nazareth, der als Gründer gilt, hat dies schon damals gesagt, und das Christentum steht damit auf gleicher Stufe wie etwa der Buddhismus oder
der Taoismus.
Selbstbestimmung bedeutet, dass der Mensch gleichzeitig göttlich und menschlich ist.
Von Jesus wird dies sogar in der christlichen Dogmatik behauptet.
Jesus nannte all jene, die nicht das tun oder denken können, was sie wollen, als in der Sünde lebend, als besessen oder bei lebendigem Leibe tot. Er kämpfte daher gegen alle, die Menschen
fremdbestimmen oder unterdrücken, nannte sie Teufel und trieb diese aus den „Besessenen” aus. Damit machte er „Tote” lebendig, Blinde sehend, Taube hörend usw.
Seine „Wunder” sind Hilfestellungen zur Auferstehung, die natürlich zu Lebzeiten stattfindet, denn „Gott” ist nicht ein Gott der Toten, sondern einer der Lebenden.
Die Lehre des Jesus von Nazareth wurde zwar immer wieder verfälscht – oft auch von denen, die sich auf ihn berufen – ist aber trotzdem ganz gut „angekommen”.
Denn Wissenschaft (jeder kann selber überprüfen, was wahr ist), Demokratie (jeder kann mitreden und mitbestimmen) und Menschenrechte (alles was Menschenantlitz trägt, ist zugleich göttlich
und menschlich) gehen eindeutig auf Jesus von Nazareth zurück.
Auferstanden sind nicht die Knochen, sondern ist die Einheit von Gott und Mensch. Als Auferstandener bekam er einen neuen Namen, er hieß „Christus”, und alle, die so wie er zur
Selbstbestimmung (Gewissen) gereift sind und Einheit von Gott und Menschen darstellen, heißen „Christen”.
Wie der historische Jesus ausgesehen hat (z. B. so wie auf dem Turiner Grabtuch) ist für die Erlösung unwichtig. Auch welche Worte er im einzelnen gesagt hat, was die Jünger oder die
Urgemeinde oder gar die Kirche dazu erfunden haben, ist unwesentlich, wenn nur die wesentliche Aufgabe „geglaubt” wird, dass wir Gott immer finden, wenn wir auf den nächsten in Liebe blicken.
2. überarbeitete und ergänzte Auflage, Verlag Edition vaBene, Wien/Klosterneuburg 2007
ISBN: 3-85167-106-6
gebunden, mit Schutzumschlag, 224 Seiten
Preis: Euro 21,90,--
DER REIZ DER DRITTEN LEBENSHÄLFTE
Ein Lesebuch für alle Tage
Inhalt:
Themen wie demografischer Wandel und eine zunehmend ältere Bevölkerung machen seit Jahren Schlagzeilen - vor allem negative. Dabei ist es eher so, dass viele Ältere bei
guter Gesundheit sind und unsere Gesellschaft mit wachem Geist und durch wertvolle Erfahrungen prägen und voranbringen. Die dritte Lebenshälfte ist ein Geschenk, das noch viele Überraschungen und
Lebensfreuden bereithält. Auch in früheren Zeiten hat es ältere und weise Menschen gegeben, die sich kluge Gedanken über diese Lebensphase gemacht haben. Das Buch versteht sich als "Vademecum",
das Erfahrungen und Denkanstöße aus vier Jahrtausenden, fünf Kontinenten und vielen Disziplinen versammelt. Es soll seine Leser inspirieren und sie auf der Suche nach individuellen Antworten
begleiten. Aufgrund seiner hochwertigen und widerstandsfähigen Ausstattung sowie dem handlichen Format eignet sich das "Vademecum" auch zum Mitnehmen.
Über die Autoren:
Dr. Luca P. Marighetti studierte Geistes- und Sozialwissenschaften. Er arbeitete unter anderem bei Procter & Gamble, McKinsey und Deutsche Bank. Inzwischen
konzentriert er sich auf seine kulturellen Interessen und nimmt gelegentlich Mandate als Top Management Berater - nur für ungewöhnliche Themen - an.
Dr. Gerhard Schwarz, Philosoph und Gruppendynamiker, ist Universitätsdozent und berät Unternehmen zu den Themen: Konfliktmanagement, Organisationsentwicklung und Teambildung. Dr. Gerhard Schwarz
moderiert und gestaltet auch Fernsehsendungen.
1. Auflage 2009, Tre Torri Verlag
ISBN 978-3941641037
Ledereinband im Schuber, 608 Seiten
Preis: € 69,90