Wir nehmen Abschied

Leider hat uns Gerhard Schwarz am Abend des 26. April 2022 verlassen und sitzt jetzt vielleicht mit Traugott Lindner und anderen in seiner letzten, großen T-Gruppe.

Sein Vermächtnis als großer Mitbegründer und Lehrer der Gruppendynamik in Österreich wird uns noch lange begleiten.

Sein Humor wird uns fehlen.

Der ORF hat einen sehr netten Beitrag gestaltet, der noch kurze Zeit in der TV-Thek zu sehen ist:

https://tvthek.orf.at/profile/Orientierung/1366/Orientierung/14134661?meta=suggestion&query=Orientierung%208.5.&pos=1

 

An dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit zu kondolieren und ihm eine letzte Nachricht zu hinterlassen:

Kommentare: 39
  • #39

    Franz J. Schweifer (Montag, 16 Mai 2022 16:28)

    Eine "Unerhörtheit" - dieser Tod, dieser Verlust, diese fehlende (kritische wie feinsinnige) Stimme.
    Umso unvergesslicher u.a. die famose Rede anlässlich P. Heintels 1-Jahres-Gedankfeier.
    In größter Wertschätzung. RIP.

  • #38

    Ruth Lerchster (Montag, 16 Mai 2022 15:34)

    Lieber Gerhard,
    diese Form sich zu verabschieden passt vielleicht zu Deiner intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema der Digitalisierung - dennoch: gerne hätte ich persönlich Adieu gesagt. An Deinem Todestag saßen wir am Hafnersee in den Trainingsgruppen, Du warst sozusagen "mitten unter uns". Abends haben wir Geschichten von Dir erzählt, Deine Nestroy Zitate eingesammelt, in Deiner Festschrift geblättert und ab und an gelacht - auch das war stimmig. Danke für Deine Wegweiser - für mich und viele Student:innen an dieser Universität - frei nach Newton “If I have seen further, it is by standing on the shoulders of Giants”. Deine Werke werden weiterhin Pflichtliteratur bleiben und während Du das Universe beseelst, werden wir wir hier von Dir erzählen.
    Und zum Abschluß: „Glück und Verstand gehen selten Hand in Hand.“ (Nestroy). In diesem Fall hast du "Deinem Meister" wohl das Gegenteil bewiesen.
    Danke für Deine Freundschaft und Deine Ringelsocken!
    Ruth



  • #37

    Sophie Buchinger (Montag, 16 Mai 2022 09:49)

    Lieber Gerhard,
    wo immer du nun sein magst… es war mir eine große Freude und eine Ehre mit dir dein (wie sich schrecklicherweise herausstellen sollte) letztes Seminar zu organisieren - dich dort noch einmal erleben zu dürfen mit all deinem Wissen, deiner Begeisterung und deinem Humor. Die gemeinsame Reise nach Kenia hat einfach nicht sein sollen. Du bist nun auf einer viel größeren!
    Lieber Gerhard, wo immer du nun sein magst… Danke! Hab‘s gut! Und bitte nimm einen lieben Gruß mit für meinen Vater.
    Umarmung, Sophie

  • #36

    Herbert Stattler (Sonntag, 15 Mai 2022 16:17)

    Wir richteten unseren Zeltplatz auf einer Wiese in unmittelbarer Nähe einer dichten Baumgruppe ein. Gerhard verabschiedete sich nach dem Frühstück, trabte vollkommen nackt durch das hohe Gras zum Rand der Lichtung, setzte sich dort auf seinen Klapphocker und beobachtete von nun an den ganzen Tag eine Gruppe von Affen, die von Ast zu Ast kletterten und unaufhörlich die Früchte des Baumes aßen. Ab und an schrie und fauchte einer den anderen an, beruhigte sich aber bald wieder und zupfte zur Versöhnung Läuse aus dem Fell. Bevor sie sich die Frucht in den Mund steckten, blickten sie jedes Mal nach links und dann nach rechts, dann nach unten und nach hinten, es schien so, als würde für sie ununterbrochen von überall her eine große Gefahr lauern.
    Gerhard verfolgte das Treiben vollkommen ruhig und unbewegt. Wir hingegen konnten uns keinen Reim auf diese verwunderliche Szene machen. Der Rest des Tages verlief weitgehend wortlos und unspektakulär.
    Am nächsten Morgen wirkte Gerhard wie verwandelt. Mitten während des Zubereitens des Frühstücks verkündete er aufgeregt, nun hätte er die These. Wir sahen uns gegenseitig verwundert an. Ich wusste nichts von einer These, geschweige denn, dass eine überhaupt gefragt war. Den Blicken nach zu urteilen, ging es den anderen wie mir.
    Gerhard stellte sich vor uns und begann zu reden. Er müsse für einen Produzenten von Kartoffelchips klären, warum in Österreich und Deutschland die Chips nicht wie in Frankreich gemeinsam zu einer Hauptspeise, sondern vor dem Fernsehapparat oder bei geselligem Beisammensein gegessen werden. Ihm sei jetzt vollkommen klar, warum das so wäre: aus Angst. Wie bei den Affen auf dem Baum, helfe uns nur das beständige Essen während eines spannenden Films, oder in einer angespannten Runde mit Anderen. Auch da helfe nur das Essen. Es hätte keinen Sinn daran etwas zu ändern.
    Später habe ich erfahren, dass diese These durch ungezählte Interviews in einer von ihm groß angelegten Studie zuhause bestätigt wurde. Ganz zum Leidwesen des Weltkonzerns, der sich einen höheren Absatz durch eine neue Esskultur erhofft hatte.
    Alleine für diese These samt Findung bewundere ich Gerhard heute noch. So verblieb die Marketingstrategie für Chips in Österreich und Deutschland unverändert und vermutlich essen wir alle heute noch die Chips während eines Thrillers oder gemeinsam mit den Nachbarn, oder beides zusammen. Danke Gerhard.

  • #35

    Monika Hänslin (Sonntag, 15 Mai 2022 10:12)

    Lieber Gerhard,
    wie unwirklich es sich anfühlt, diese Abschiedsworte an dich zu schreiben.
    Vierzig Jahre lang durfte ich Teil deines Lebens sein und dafür danke ich dir. Unsere tiefe Freundschaft hat mich geformt und begleitet. Beruflich und privat hab ich dir so viel zu verdanken. Dein Humor, deine Hilfsbereitschaft, deine Großzügigkeit, deine Treue - meine Welt ist ärmer ohne dich. Ich werde dich vermissen so lange ich lebe!
    RIP mein Lieber!

  • #34

    Peter Schütz (Samstag, 14 Mai 2022 08:45)

    Lieber Gerhard
    - [ ] Du hast uns seit 1975 fasziniert mit Deinem vielfältigen Wissen , Deiner genialen Didaktik und Deinem wunderbaren Humor
    - [ ] 1976 durfte ich im Mai an der Uni das von Dir und Ronny geleitete Gruppendynamik Seminar beobachten. Diese Beobachtung entwickelt sich zu meiner Magisterarbeit mit Dir als Begutachter
    - [ ] Etliche Cotrainings und Kooperationen bei Dir motivierten mich zu der von Dir unterstützten Entscheidung, den Weg zum Trainer und Psychotherapeuten zu gehen..
    - [ ] Deine tiefe Menschenliebe und Wertschätzung waren die Basis für eine besondere Freundschaft, gekrönt durch so viele Gespräche und philosophische Orientierungen
    - [ ] Aus tiefstem Herzen : Danke Gerhard, wo immer Du jetzt bist, Hab’s gut . Dein Geist lebt fort in so Vielen !

  • #33

    Maximilian Oberbauer (Freitag, 13 Mai 2022 17:56)

    Als Vortragender am Institut für Wissenschaft und Kunst ist mir Herr Dr. Schwarz von Plakaten aus dem Vorlesungssaal bekannt. Er hat dort Jahrzehnte vor mir vorgetragen.

    Ich möchte mein Bedauern über sein Verschwinden zu Ausdruck bringen

  • #32

    Niki Harramach (Freitag, 13 Mai 2022 16:49)

    Lieber Gerhard,
    es ist sonderbar, so an Dich zu schreiben. Wo Dich das wohl erreicht? Aber außerdem können das Einige lesen. Und so dient es zu Deinem Andenken. Und das ist ja wohl wichtig. Aber der Reihe nach (und sonderbar war da ja einiges):
    So traurig es war, Deine Abschiedsbotschaft zu erhalten – Peter Schütz hat sie mir geschickt - so hat es mich sonderbarer Weise doch gefreut, dass Du auf diese Art und Weise Abschied genommen und ermöglicht hast. Leider war ich mit meiner Antwort zu spät. Aber vielleicht doch auch nicht. Du und die Deinen haben da noch eine Chance aufgemacht. Wieder einmal etwas gelernt von Dir.
    Du warst ja auch – zumindest indirekt – an einer für mich bedeutenden Weichenstellung in meinem Leben „mit Schuld“. Franz Guggenberger - ein damals neuer und in der Zwischenzeit alter Freund von mir – sagten mir Mitte der 1970er: „Niki, da gibt es ein interessantes Seminar an der (damaligen Hochschule für) Welthandel. Da sitzen die Leute im Kreis herum, wissen nicht, worüber sie reden sollen, geben sich aber zum Abschluss Feedback.“ Diese sonderbare Ansage hat mich dazu verleitet, einige Gruppendynamik-Seminare des ÖAGG zu besuchen. Das hat mich letztendlich aus der alten Bahn als Rechtsanwalt in eine neue als Trainer, Berater, Supervisor und Coach geworfen.
    Dann haben wir uns ja nur alle „heiligen Zeiten“ getroffen.
    Du hast die Organisationsentwicklungs-Arbeit für Philips Österreich - damals eine industrielle Größenordnung der Sonderklasse in unserem Land – die ich Mitte der 1980er mit Peter Schütz machen durfte, „supervidiert“. Was das bedeuten sollte, war mir damals nicht ganz klar, nachher schon. Wurde ein großes Projekt daraus.
    Dann haben wir uns erst in den „Nuller-Jahren“ wieder gesehen. Beim Beratertag 2004, wo Du wieder einmal einen beeindruckenden Vortrag in der Hofburg gehalten hast. Dann ein bisschen später, als ich Dich für einen Vortrag bei den Wirtschaftstrainern in Wien gewinnen konnte.
    Und dann letztlich als Key Note Speaker bei meinem letzten Wirtschaftstrainer-Kongress 2018 in der Wirtschaftskammer. Das war ein eindrucksvoller Auftritt von Dir mit zwei Pinnwänden voller jahrzehntelanger Geschichte der Gruppendynamik.
    Schon viel früher hast Du mein Wissen um die GD in Österreich durch Dein Buch Gruppendynamik, Geschichte und Zukunft (1993) entscheidend bereichert.
    Und mit Deiner „Heiligen Ordnung“ der Männer(1985!) bist Du in allen meinen Büchern, die etwas mit Konfliktmanagement zu tun hatten (und haben werden), nicht nur als Quellenangabe sondern auch inhaltlich präsent und auch in meinen diesbezüglichen Seminaren.
    So wirst Du nicht nur in meinem Geist und meinem Herzen sondern sogar in meinem Tun weiter sein und unvergesslich auch darüber hinaus.
    Danke!
    Dein Niki Harramach

  • #31

    Hans Rosenkranz (Freitag, 13 Mai 2022 13:44)

    Lieber Gerhard,

    leider konntest Du nicht meiner Einladung auf unserem Mai-Kongress Dein Buch Führen mit Humor vorzustellen folgen. Du hast mich auf nächstes Jahr vertröstet. Als ich vom Kongress nach Hause komme, erreicht mich die traurige Nachricht von Deinem Ableben. Ich bin erschüttert.
    Ich nehme das Jesusbuch zur Hand, das Du mir 1971 nach unserem ersten Gruppendynamik-Seminar geschenkt hast, angelockt von dem Untertitel: Wie man Tote lebendig macht: Wie das gemeint ist beschreibst Du auf dem Umschlagbogen des Buches: Er (Jesus) kämpfte daher gegen alle, die Menschen fremdbestimmen oder unterdrücken, nannte sie Teufel und trieb diese aus den „Besessenen“ aus. Damit machte er Tote lebendig, Blinde sehend, Taube hörend usw.
    Vielen Dank, Du hast der Gruppendynamik und mir so viel gegeben.

    Ich füge hier den Blog an, den ich zu Deinem Buch Führen mit Humor geschrieben hatte:

    Von den vielen Büchern von Gerhard Schwarz schätze ich eines als besonders amüsant und lesenswert. Sein Titel ist „Führen mit Humor“. Gerhard kombiniert gruppendynamische Theorie mit illuminierenden Geschichten und Witzen. Passt sehr schön alles zusammen.
    Humor benutzt er als emotionalen Energie-Umwandler. Humor bietet, wenn sensibel verwendet, die Möglichkeit, die Härte sozialer Drehbücher, die Härte der von Antreibern und Bremsern bestimmten Teufelsspirale der Abwertung, in die schmunzelnder Perspektive humorvoller Erlaubnis zu wandeln.
    Gerhard ist ein Meister dieser rhetorischen Kunst. Ich erinnere mich an einen 3-tägigen Theorieworkshop,
    zu dem ich ihn vor Jahren für unsere Trainer eingeladen hatte. Zuerst hatte ich damals noch Zweifel wie drei Tage Theorie auszuhalten wären. Aber schon bald waren wir fasziniert, wie er es verstand mit humorvollen Geschichten und Erzählungen trockene Theorie zu einem interessanten Erlebnis für uns zu machen. So als wären wir selber dabei gewesen.
    Ich lernte Gerhard Schwarz 1971 im Wiener Ratskeller zusammen mit den damals führenden europäischen Experten der Gruppendynamik Traugott Lindner, Tobias Brocher, Don Nylan und dem schwedischen Professor Trygve Johnstat kennen, wo wir uns zur Vorbereitung der Gruppendynamik Woche auf Schloss Hernstein trafen. Bisher war Gruppendynamik für mich ein deutsch englisch amerikanisches Erlebnis. Nun folgte die österreichische Variante, die besonders geprägt war von Gerhard Schwarz und seinem eigenen österreichischen Stil. Als Sudetendeutschen kam mir das sehr gelegen. Mein österreichischer Teil feierte damals Urständ.
    Böhmen die Heimat des Sudetendeutschen war ja der Schmelztiegel vieler unterschiedlicher deutscher Stämme. Meine Mutter kam aus Südmähren. Der Bauernhof ihrer Eltern – meiner Großeltern war nur 500m von der österreichischen Grenze entfernt. Sie dachte, fühlte und kochte zu meinem Glück österreichisch. Mein Vater wuchs in Nordböhmen im Elbtal auf und präsentierte in meiner Ursprungsfamilie mehr den preußisch sächsisch fränkischen Part.
    Irgendjemand hat die Sudetendeutschen einmal als eine Mischung aus bayerischem Charme, österreichischer Zuverlässigkeit und Humorlosigkeit und preußischer Einsilbigkeit definiert. Von allen finde ich etwas bei mir wieder. Nur das mit der österreichischen Humorlosigkeit stimmt natürlich überhaupt nicht, wenn ich das Buch von Gerhard Schwarz als Eideshelfer heranziehe.

    Auf Wiedersehen in einer anderen Dimension.

    In Trauer
    Hans Rosenkranz




  • #30

    Imre Marton REMENYI (Donnerstag, 12 Mai 2022 20:20)

    Lieber Gerhard,
    das giltet nicht!
    Wer schreibt jetzt unser Buch über die Aporie des Todes?
    Ich mach's nicht ohne Dich!
    In herzlicher Verbundenheit, Imre

  • #29

    Peter MULACZ (Donnerstag, 12 Mai 2022 20:05)

    R.I.P.

  • #28

    Horst Stein (Mittwoch, 11 Mai 2022 09:18)

    Lieber Gott,
    ich wünsche Dir viel Spaß mit Deinem Neuzugang!

    Lieber Gerhard,
    "der Becker" (wie Du ihn nanntest) hat schon alles geschrieben.
    DANKE!
    Horst

  • #27

    Peter Becker (Dienstag, 10 Mai 2022 12:20)

    Lieber Gerhard, Du hast mich stark berührt mit Deinem Wissen und und Deinem Humor. Ich denke heute noch an unsere gemeinsamen "Konflikt-Seminare", bei denen ich so viel Wissen für mich mitnehmen konnte. Noch heutzutage inspirieren mich Deine Gedanken und Denkansätze. Auch in meinen Büchern habe ich Dich erwähnt, sei es als "Dr. Quintus Schwarz" in "Ant-on" oder aber in "Letzte Zuflucht La Palma". Deine Bücher stehen in meiner Bibliothek. Gerne lese ich immer wieder darin, insbesondere in Deinem Werk "Führen mit Humor".
    Du bist jetzt woanders und kannst daher "oben" nachfragen, ob Deine Annahmen, "was Jesus wirklich sagen wollte", stimmen. Ich bin mir sicher, dass Du auch in der göttlichen Gegenwart Deine Scherze nicht unterdrücken wirst. Unterhalte den Himmel gut und versuche ihn zu ändern! Danke für alles Peter

  • #26

    Anita von Hertel (Dienstag, 10 Mai 2022 08:48)

    "An dieser Stelle haben wir die Möglichkeit, Dir, lieber Gerhard, eine Nachricht zu hinterlassen... "
    So steht es oben im Text.
    Ich sehe und höre Dich, lieber Gerhard, vor meinem inneren Auge und Ohr lachen... und darüber philosophieren,
    1. wie das wohl geht, mit dem "Hinterlassen" (und Ankommen) von Nachrichten ... und ...
    2. wenn es 1-mal geht, wieso es dann nur 1-mal gehen - und also letzt-malig sein soll...
    Das würde Dich vermutlich zu mehr als einem Scherz motivieren, es würde Dir nicht wirklich einleuchten... und - fast gleichzeitig würdest Du - vielleicht - den Gedanken daran weiterziehen lassen und währenddessen noch einmal darüber lächeln...

    Im Hinblick auf das Wörtchen "Hinterlassen" würden Dir so manche Hinterlassenschaften einfallen... auch solche von Tieren in Deinem geliebten Afrika, auch solche, die auf Deinem G*wand und Deiner Kamera und brennend in Körperöffnungen erscheinen, wenn Du Dich in der afrikanischen Mara in der Nähe des Löwenplatzes zu schnell bewegst...

    Es ist Dein besonderes - von Leichtigkeit getragenes - Gerhard-Lachen mit einem doppelten "He", welches vor meinem inneren Ohr erscheint, gepaart mit einem langgezogenen "Jöööö" im Hinblick auf den dann doch auch irgendwie erkennbaren Ernst der Lage.

    Am 20. März 2022 warst Du - wie seit den Neunzigern des letzten Jahrhunderts in jedem Jahr - zum Teil mehrfach - bei uns in Hamburg als Trainer in unserer Mediationsausbildung. Nun, da Dein Gedächtnis, insbesondere was solche Dinge angeht, bis zum Schluss exzellent war, ist es natürlich eine Beleidigung, Dir das zu schreiben...
    Du weißt ja, dass Du bei uns in Hamburg warst ... (doppeltes He) "Beleidigung?" Das ist natürlich kompletter Unsinn. Einen Gerhard kann man - vor allem mit so etwas - keinesfalls beleidigen. Vielleicht hättest Du jetzt gesagt:
    Wer Alzheimer hat, hat drei Vorteile:
    1. Er kann sich die Ostereier selber verstecken.
    2. Er kann jeden Tag neue Leute kennenlernen.
    3. Er kann sich die Ostereier selber verstecken.
    ..oder die Geschichte vom roten Faden, den Du nicht verlieren könnest, da du ja keinen habest (Doppeltes He - leicht glucksend) - in Kombination mit schallendem Lachen aus dem Publikum.
    Von wegen kein roter Faden ... (Vielfaches He He...)
    Lieber Gerhard,
    es tut gut, Dir ein paar Buchstaben zu "hinterlassen" ... und hier die Hinterlassenschaften aus dem Kreis der Freunde zu lesen...
    Danke für drei gemeinsame
    witzige, wirkungsvolle, weise, (wirklich!) weltbewegende Wirtschaftsmediations-Jahrzehnte, wertvollen Wirkens... (He He ... Jöööö .. He He)

    Wenn wir Dich und Deine Weisheit brauchen, lieber Gerhard, dann werden wir Dein Management by Schwarze Tasche nutzen und andere grandiose Erkenntnisse aus dem Zauberkasten der Aporien - und den inneren Gerhard in uns fragen ... forever ... falls es so was wie Ewigkeit gibt... (Jöööö)...
    In großer Dankbarkeit.
    Anita

  • #25

    Elisa Michaela (Montag, 09 Mai 2022 21:05)

    Herr Gerhard war und bleibt ein Freund mit einem großen Herzen und mit Lächeln auf dem Gesicht. Eine Person mit viel Verstand, Wiesen und immer bereit dir zuzuhören und zu beraten. Ein seh ehrlicher Mann.

  • #24

    Maria Nagler (Montag, 09 Mai 2022 20:53)

    Paula, meine Schwester, hat ihren Lebenspartner verloren und ich fühle mit ihr, wie groß ihr Schmerz ist. Gerhard war eine außergewöhnliche Persönlichkeit, auch ein Lebenskünstler, der sein Leben unkonventionell gestaltete. Wenn er zu unseren Familienfesten kam, war er der Mittelpunkt und bereicherte unsere Gespräche mit seinem großen Wissen und seinen interessanten Theorien, und überraschte uns mit seinen treffenden Witzen. In Gedanken wird er bei uns bleiben!

  • #23

    Satu Muhr-Arnold (Montag, 09 Mai 2022 20:04)

    Meine ersten Erinnerungen an Gerhard stammen noch aus meiner Kindheit, damals noch "Onkel Gerhard", der uns am Neufelder See mit einem Auto überraschte, das schwimmen konnte! Das war ja fast so gut wie "Tschitti Tschitti Bäng Bäng (das fliegen konnte)!
    In meinen späten Studienjahren und als junge Mutter ermögllichte mir Gerhard meine ersten beruflichen Schritte bei verschiedenen Projekten zur "multidimensionalen Ursachenforschung" machen. Ich konnte dabei Einblicke in die Funktions- und Arbeitsweise von internationalen Firmen gewinnen. Etwas, wofür ich heute noch dankbar bin, auch wenn es nicht mein beruflicher Weg wurde. Mein Beileid gilt allen, die ihm nahe stehen.

  • #22

    Anneli Arnold (Montag, 09 Mai 2022 17:14)

    Ich kenne Gerhard schon über 50 Jahre. Anfangs als einen sehr hilfsbereiten Kollegen meines Mannes.Er hat uns sogar zum Zeltplatz am Neufeldersee gefahren ,wir waren zelten ohne ein Auto- Dort hat er uns auch noch mit seinem schwimmenden Auto ,das er uns begeistert vorgestellt hat, besucht. Er hat sich schon damals für das
    Besondere, nicht ganz Alltägliche begeistert.Später kannte ich ihn als Konfliktmanager und Gruppendynamiker,von dem ich viel lernen konnte. Jetzt habe ich seinen letzten Weg über Paula befolgen können und bin froh, dass er gehen konnte und jetzt keine Schmerzen mehr leiden muß.Er bleibt mir als ein ganz lieber Freund in Erinnerung.

  • #21

    Dagmar Millesi (Montag, 09 Mai 2022 13:24)

    Ich kenne Gerhard seit Jahrzehnten. Als Studentin durfte ich seine Wohnung nutzen, wenn er in Kenia war, bis ich einen Brand verursachte, aber selbst danach habe ich noch seine Gastfreundschaft genießen dürfen wenn ich als Gastärztin im AKH war, allerdings in der Grinzinger Straße. Gerhard und Paula waren immer meine Freunde. Er war von der Idee, einen Wiener Salon zu machen angetan und ich habe die Idee aufgegriffen, Sitzmöglichkeiten geschaffen und möchte seine Idee in seinem Sinne weiterführen!
    Liebe Paula, sei fest umarmt !! Deine Dagmar

  • #20

    Pietschmann Herbert (Montag, 09 Mai 2022 11:39)

    Mit Gerhard ist mein bester Freund gegangen. Wir bleiben im Geiste vereint.

  • #19

    Ruth Simsa (Montag, 09 Mai 2022 08:58)

    Gerhard Schwarz war mein ganzes Leben irgendwie "immer da". In seinen Theorien, den Texten und als inspirierender, vor Energie strotzender und fröhlicher Mensch. Wie er vor drei Jahren in Turnschuhen und Treckinghosen schwungvoll in meine Lehrveranstaltung kam, um meine Studierenden mit seinen Ideen zu archaischen Mustern zu provozieren und zu heftigsten Diskussionen anzuregen – das ist ein kleiner Kurzfilm im Kopf, der mir bleiben wird. Ein anderer, wie ich nach einem gemeinsamen Essen zu ihm nach Hause musste, um einen Stapel Bücher und Videokassetten von ihm mitzubekommen, mit detaillierten Vorabinfos über deren Inhalte. Im Herbst noch haben wir ein gemeinsames Projekt besprochen, Gerhards Ideenfluss war unglaublich. Anfangs, vor drei Jahrzehnten, fand ich ihn klug und faszinierend, fühlte mich aber oft auch provoziert. Mit den Jahren habe ich ihn immer lieber gewonnen, er war ein wichtiger Mensch in meinem Leben, der mich immer wieder auch sehr berührt hat. Ich bin dankbar, dass ich ihn kennen durfte, so viel von ihm gelernt habe und Zeit mit Gerhard verbringen durfte. Er fehlt mir.

  • #18

    Markus Arnold (Sonntag, 08 Mai 2022 21:36)

    An sein Seminar zur Gruppendynamik während meines Studiums erinnere ich mich gerne wie auch an das Fest zu seinem 80er im Hengl-Haselbrunner. Mein Beileid gilt Gerhards ganzer Familie und Paula, seiner langjährigen Lebenspartnerin ...

  • #17

    Patricia Lorenz (Sonntag, 08 Mai 2022 19:40)

    Gerhard Schwarz habe ich als Universitätsprofessor erlebt, auf der geistig öden Dolmetscherausbildung war er als Wahlvorlesung zu besuchen. Ich war sehr beeindruckt und habe die Vorlesung und sein Buch über die Heilige Ordnung der Männer lange verarbeitet, wie auch meine Tochter Annika es begeistert gelesen hat. Ich werde das Buch wieder lesen und mir denken, wie schön das Leben trotz allem ist, solange es solche Menschen gibt oder gab. Paula habe ich auch persönlich in den letzten Jahren kennengelernt und sehr zu schätzen gelernt und die Vorstellung, dass diese beiden Menschen so lange miteinander gelebt haben und miteinander glücklich waren, ist wunderbar.

  • #16

    Kneucker Raoul (Sonntag, 08 Mai 2022 18:47)

    AN GERHARD
    Freundschaften, die im Leben Erwachsener geschlossen werden, entstehen in der Regel durch ein Schlüsselerlebnis. Ich erinnere mich nicht, Dir diesen Anstoß für unsere Freundschaft je mitgeteilt zu haben. Schade. Es befriedigt mich aber zu wissen, dass es uns über den Tod hinaus verbinden wird.
    Wir diskutierten in einem der gemeinsamen Seminare , wie es Lehrern und Lehrerinnen gelingen kann, jungen Leuten Lernmotivation zu vermitteln, d.h. auf Lernen Lust zu machen, ihr Interesse zu wecken, Lernen aufregend und nachhaltig (wie wir heute so zu sagen pflegen) zu gestalten. Wir alle haben so unsere Rezepte. Wir wissen, wie erfolgreich sie sein können oder wie erfolglos sie bereits waren und sein werden, ganz besonders wenn Gruppen aufmüpfig stören, sabotieren, opponieren, rebellieren wollen. Da schlägst Du in der Diskussion vor, einmal nichts, absolut nichts zu tun, einfach zu warten. Die Gruppe tobt, lärmt, übt Anarchie - bis nach ungefähr nach 20 Minuten (selbst getestet!) plötzlich Ruhe eintritt. Die Frage wird gestellt, welchen Sinn das Ganze habe, wogegen opponiert werde, welchen Sinn die Anwesenheit hätte, welche Chancen das Treffen hat oder haben könnte. Staunen als Anfang? Initiative als neuer Beginn? Konsens über einen Weg und ein Ziel? Ist neben kognitiven auch volitives Lernen interessant? Nun können Lehrer und Lehrerinnen mit Geschick helfen, Themen anzuregen, zu strukturieren, die Diskussion zu moderieren - wenn sie, ja wenn sie für sich akzeptieren können, dass Lehren Hilfe zum Lernen sein sollte. Mehr will ich zu diesem erziehungswissenschaftlichen Konzept nichts sagen, aber es mit Deiner Anregung und Praxis einmal gewagt zu haben, das Konzept auszuprobieren, zu sehen, dass der Zeitverlust, der damit verbunden ist, zeitlich und im nachhaltigen Erfolg wettgemacht wird, das danke ich Dir, das will ich nicht nur erinnern, sondern in Erinnerung an Dich einmal dokumentieren.

  • #15

    Gertraud Diem-Wille (Sonntag, 08 Mai 2022 14:38)

    Abschied von Gerhard
    Es fällt mir schwer, von Dir Abschied zu nehmen, vor allem deshalb, weil Du so klar vermittelt hast, wie gerne Du noch länger gelebt und jede Anstrengung auf Dich genommen hättest. Du hattest ein volles Leben, in dem Du viele Menschen beeindruckt, gefördert und provoziert hast.
    Ich habe Dir viele Anregungen zu verdanken. Schon im ersten Semester meines Studiums an der Universität Wien, das ich als Mutter von zwei kleinen Kindern mit 25 Jahren begonnen hatte, war ich gemeinam mit meiner Schwester Roswita in Deinem "Gruppendynamik Seminar". Eine völlig neue Welt eröffnete sich mir. In meiner ersten Gruppe, die Uwe Arnold leitete, nahm auch Thoman Macho teil. Wir führten eine Rebellion gegen den Gruppenleiter durch - wie Du uns im Plenum dann bei Deinen fulminanten Theoriereferat erklärtest, eine klassische Form der Counterdependenz. Wir waren stolz auf unsere Leistung.
    Da Du mein Talent für eine GD-Trainerausbildung erkanntest, ermutigste Du mich dazu, diese bei der ÖGGO anzufangen, zunächst in Wien und dann in Deutschland in internationalen Konzernen. Besondere Bedeutung hatte die Arbeit bei VW, wo Du gemeinsam mit Christian Schilgen, der heuer gestorben ist, im Bereich der Qualitätssicherung weltweit Konzepte erstelltest und umsetztest. Es entwickelte sich eine vieljährige ene Zusammenarbeit, die mein Wissen enorm erweiterte und mir Zugang zu neuen Arbeitsfeldern eröffnete. Dafür bin ich Dir sehr dankbar.
    Unser freundschaftliches Verhältnis ermögichte die wechselseitige Anteilnahme am Leben des anderen. Deine Freundschaft zu meinem Mann, Raoul Kneucker, brachte uns am Ende des Lebens noch einmal näher zusammen. Wir vermissen Dich und Deine originellen Gedanken.

  • #14

    Helmut und Christa Stegmüller (Sonntag, 08 Mai 2022 13:07)

    Leider haben wir es nicht mehr geschafft den Partner unserer Cousine Paula persönlich kennenzulernen.
    Liebe Paula, dir und Gerhards Familie aufrichtiges Beileid

  • #13

    Margarete und Franz Urban (Sonntag, 08 Mai 2022 10:30)

    Immer wieder musste das Kennenlernen des Lebenspartners meiner lieben Cousine Paula verschoben werden und jetzt ist es zu spät. Es tut uns so leid dass Gerhard nie in unserem Schwimmteich baden wird und wir nicht mit ihm lachen können. Unser Mitgefühl ist bei Paula und Gerhards Familie.

  • #12

    Rudolf Langthaler (Sonntag, 08 Mai 2022 10:20)

    Ich habe Gerhard Schwarz als Student der Philosophie und Theologie in den frühen 70-er Jahren kennengelernt: Donnerstag, 17 Uhr, Hörsaal 38 der Uni Wien: Vorlesung Schwarz - ein Pflichttermin! 25 Jahre später wurden wir Kollegen in der Redaktion der Fernseh-Sendung "philosophicum" - Gerhard Schwarz, sehr engagiert, diskussionsfreudig und humorvoll immer dabei! Wahrlich ein sehr "unkonventioneller Lebenskünstler" und ein wunderbarer Mensch!
    Bei unserem letzten email-Kontakt hat er mir seinen "Unsterblichkeits"-Aufsatz aus dem Jahr 1960 geschickt - mit dem Kommentar: dem könne er auch "heute immer noch voll und ganz zustimmen, bei der Auferstehung bilde ich mir ein, heute inzwischen mehr zu wissen"...
    Lieber Gerhard Schwarz, ich kann nur hoffen, dass Letzteres nunmehr voll und ganz der Fall ist und Du jetzt auch verifizieren kannst, "was Jesus wirklich sagte"...
    Dennoch in Trauer, Rudolf Langthaler

  • #11

    Nina Halder-Schüssel (Samstag, 07 Mai 2022 21:07)

    Lieber Gerhard! Unser letztes Beisammensein fand mit Paula, Martin und Elsa in Kreta statt- ich denke gerne daran zurück. Es war wie all unsere Begegnungen immer inspirierend, lustig und bereichernd. Ich habe dich über all die Jahre, nicht nur als Mentor, sondern auch als Mensch ins Herz geschlossen. Besonders dankbar bin ich dir für die vielen spannenden T-Gruppen, die ich mit dir gemeinsam im Staff erleben durfte, dein Vertrauen in mich und dein großzügiges Teilen deines unglaublichen Wissens. Du wirst mir und vielen Menschen fehlen. Und gleichzeitig lebst du weiter in unseren Erinnerungen, deinen Büchern und deinen großartigen Modellen -schon übermorgen werde ich wieder von dir und deinen 6 Strategien im Umgang mit Konflikten erzählen... darauf freue ich mich... Hab's schön lieber Gerhard, wo immer du jetzt auch bist! Umarmung Nina

  • #10

    Claudia Auer-Welsbach (Samstag, 07 Mai 2022 18:20)

    Als eine von vielen Student*innen der Universität Klagenfurt, hat Gerhard mit seinem Wissen, seinem Erfahrungsschatz und seinem Schmäh, auch in mir das Feuer für Gruppendynamik entfacht. Seine Lehrveranstaltungen waren ein Highlight, er als Mensch ein großes Vorbild! Der Wörthersee wird ihn sehr vermissen!

    Mein tiefes Mitgefühl seiner lieben Familie, seinen Freund*innen und den vielen Weggefährt*innen! 

  • #9

    Christian Fellner (Samstag, 07 Mai 2022 15:59)

    Angesichts des Todes fehlen die Worte.
    Ein großer Mann hat uns verlassen. Einer, der die Welt besser verstehen - und noch wichtiger: besser erklären konnte, als die meisten. Mir persönlich ist ein einzigartiger Diskussionspartner abhanden gekommen, aber auch ein Freund, dessen Rat und geistigen Anstoß ich überaus zu schätzen gelernt habe.
    Doch nein, das würde auch ein Gerhard Schwarz so nicht stehen lassen ... er ist ja nicht "weg". Da gibt es jene "Welt 3" nach Popper, jene Wellenbewegungen, die ein Stein, den man ins Wasser wirft, hinterlässt ... und diese Wellen hören auch wirklich nie auf. Noch heute können wir die Wellen jenes Knalls messen, die vor über 13 Milliarden Jahren entstanden sind. Gerhard's Wellen sind nicht so alt, aber sie sind spürbarer. Man braucht keine riesigen Lauschgeräte dafür.
    Ich werde weiter reiten auf diesen Wellen ... Servus, Gerhard !

  • #8

    Hans-Dieter Klein Evelin Klein (Samstag, 07 Mai 2022 15:38)

    Lieber Gerhard,
    wir wissen: ein letzter Abschied muss sein. Aber so früh hätte es nicht unbedingt sein müssen. Das ist sehr traurig.
    Wir sind nun, lieber Gerhard, in Kontakt seit unserer Zeit als Studenten, eigentlich kontinuierlich. Wir haben als Philosophen viele schöne Abenteuer des Nachdenkens gemeinsam erlebt und ich bin Dir dafür sehr dankbar! Das Großartigste war wohl der "Physikerkreis".
    Du warst ganz groß als Freund. Ein solches Maß an Hilfsbereitschaft, ohne nachzufragen, ist wohl sehr selten. Viele haben Dir für vielfältige Hilfe zu danken und ich bin Dir ganz besonders dankbar!
    Letzte Grüße sendet Dir auch Evelin. Wir wünschen Dir alles Gute in den ewigen Jagdgründen!
    Liebe Grüße Dieter und Evelin

  • #7

    Lydiah Kuria (Samstag, 07 Mai 2022 14:17)

    My deepest condolocences to the family and friends of Dr. Gerhard. I have known Dr. Gerhard for over twenty years. He has been a mentor, a friend and a patient. I will sincerely him. Love Lydiah.

  • #6

    Veronika Dalheimer (Freitag, 06 Mai 2022 23:20)

    Ich konnte von Gerhard Schwarz seit mehr als 40 Jahren viel lernen - seit mehr als 20 Jahren waren wir befreundet, was das Lernen nicht beendet, wohl aber verändert, sondern noch leichter gemacht hat - sein Humor wird uns fehlen.

  • #5

    Stefan Bucina (Freitag, 06 Mai 2022 10:41)

    Ich habe Gerhard als Betreuer meiner Abschlussarbeit 2011 kennengelernt. Von diesem Zeitpunkt an haben sich unsere Wege immer wieder gekreuzt. Mit großer Faszination habe ich jedes Gespräch, das wir in seinem unglaublichen Wohnzimmer geführt haben in Erinnerung. Unabhängig vom Kontext habe ich mir aus jedem dieser Gespräche zumindest einen neuen Witz mitnehmen dürfen. Ich durfte meine erste T-Gruppe bei ihm machen, habe mit Begeisterung viele seiner Bücher gelesen und seit damals auch immer wieder seine Vorträge besucht. Über die Zeit hat sich ein sehr persönliches Verhältnis entwickelt. Neben seinem unglaublich breiten Wissen war auch für mich sein unerschöpflicher Humor eine große Inspiration. Ich werde ihm immer dafür Dankbar bleiben was er mir mitgegeben hat. Er hat in meinem Herzen einen fixen Platz. Danke Gerhard, machs gut, wo auch immer du jetzt bist!

  • #4

    Lerner Philipp (Donnerstag, 05 Mai 2022 23:15)

    In den 70-er Jahren hatte ich das Glück Gerhard Schwarz im Rahmen einer Gruppendynamikvorlesung zu erleben. Für mich waren diese Veranstaltungen in mehrfacher Hinsicht unglaublich. Hier gab es ein Infragestellen klassischer Denkkorsette,Gruppenarbeiten mit Referaten, Rede-Gegenrede Möglichkeiten im Plenum sowie einen intensiver gedanklichen Austausch zu den jeweiligen Themen nach den Veranstaltungen in diversen Kaffeehäusern und Beisln. Nach der Gruppendynamik besuchte ich noch die Vorlesungen zur Philosphie der Religion und Erziehung. Dieses geistige Fundament hat mich durch mein ganzes Leben begleitet.
    Ich hatte noch im Rahmen des Zeitvereins die Gelegenheit Gerhard Schwarz mit Peter Heintel und Herbert Pietschmann zu erleben.
    Danke für diesen wunderbaren Lebensabschnitt durch den sie mich inspiriert und begleitet haben!

  • #3

    Henriette Mark (Donnerstag, 05 Mai 2022 18:23)

    Wenigen Tage vor seinem Tod konnte ich Gerhard noch sehen und mich persönlich für alles bedanken. Für alles, was ich von ihm lernen durfte, für seinen Rat, sein Verständnis, sein Vertrauen und vor allem für seine Freundschaft. Erinnern werde ich mich an seine Güte, seinen Humor und seinen immensen Wissensschatz. Neben vielen anderen hat er mir auch die Tür zur Philosophie geöffnet. Ich trauere.

  • #2

    Paula Stegmüller (Donnerstag, 05 Mai 2022 16:09)

    Gerhard war mein Partner über mehr als 40 Jahre, mein Herzens- und Lebensmensch. Er war ein herausragender, großartiger Mensch. Ich habe von ihm gelernt, mit ihm gearbeitet, mit ihm gelebt und sehr viel Schönes mit ihm geteilt. Ich habe ihn sehr geliebt. Er bleibt in meinem Herzen. Ich bin sehr traurig.

  • #1

    Emil De Cillia (Donnerstag, 05 Mai 2022 14:35)

    ein großer verlust!