Afrika

Seit Gerhard Schwarz 1975 das erste Mal nach Kenia reiste, ist er Ostafrika verfallen.
Nicht nur die Schönheit und Vielfalt der Landschaft, auch die hochinteressanten Aspekte der dortigen Kulturen hat ihn mit dem „Afrika-Virus” infiziert. Ein alter Kikuyu-Spruch besagt:
 
„Wer einmal das Wasser Afrikas getrunken hat, kommt immer wieder.”

Heute lebt Gerhard Schwarz, vor allem in den kalten Wintermonaten, in seinem Haus in Lake View, einem Vorort von Nairobi, und erforscht von dort aus Land und Leute.

Von Zeit zu Zeit findet man ihn im Naturschutzreservat Masai Mara, wo er inmitten von wilden Tierherden und Löwen an seinen Büchern schreibt. Vor einigen Jahren drehte er Dokumentationen über „Zeit” und „Wasser” – etliche wichtige Aufnahmen entstanden auch in Kenia, wo er das Fernsehteam in die ihm wohlbekannte Wildnis führte.
Die daraus entstandenen Filme liefen sehr erfolgreich auf mehreren deutschen Sendern und natürlich auch im ORF.

Sein neuestes Forschungsprojekt über archaische Verhaltensmuster im Leben moderner Menschen ist zum Teil in Kenia entstanden und enthält eine Vielzahl neuer Aspekte, die tief in die Anthropologie reichen und letztlich viele praktische Auswirkungen auf die Organsiationsentwicklung sowie Managementtheorien erwarten lassen.